MOFs und SURMOFs

MOFs und SURMOFs

MOFs und SURMOFs sind poröse, kristalline Materialien, welche aus zwei Komponenten bestehen: Metall oder Metalloxid-Einheiten und organischen Molekülen, die auch als Linker bezeichnet werden. Die Wahl des Metalls und der Linker während der Synthese hat signifikante Auswirkungen auf die Struktur und die Eigenschaften der MOFs. Diese haben vor allem wegen zwei Eigenschaften breite Anwendungsmöglichkeiten; ihrer extrem groß Oberfläche und der großen Vielfalt an Struktur und Funktionalität ihrer Bausteine. Dadurch ergibt sich die Nutzung von MOFs als Gasspeicher, zur Gastrennung, als Quanten-Siebe, zur Katalyse, als Sensoren, als Protonen- und elektrische Leiter usw.. Unter Verwendung der verfügbaren Berechnungsmethoden (elektronische Struktur Methoden und klassische FF Methoden) konzetriert sich unsere Forschung auf MOFs und SURMOFs in folgenden Bereichen:

Vorhersage von MOF-Strukturen für Anwendungen

Durch die retikuläre Synthese von MOFs ist die Herstellung Millionen verschiedener Netzwerke denkbar. Da es jedoch unmöglich ist so viele Strukturen herzustellen, werden Rechenmethoden verwendet um vorherzusagen, welche Strukturen synthetisiert werden sollen.

Quanten-Sieben (H2/D2 Separation)

Die stark attraktiven Metallzentren in MO-Netzwerken der CPO-27 Familie können zur Wasserstoffisotopentrennung genutzt werden, wobei sehr hohe Trennungstemperaturen über dem Siedepunkt von flüssigem Stickstoff entstehen.

Elektronische und magnetische Eigenschaften von SURMOFs

Die ungewöhnliche Kopplung der Spin ½-Ionen innerhalb der eindimensionalen Ketten in SURMOF-2 zeigt eine Stabilisierung der ferromagenitischen Tieftemperaturphase mit einer Curie-Temperatur von über 20 K.

letzte Änderung: 06.10.2017

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