Funktionalität oxidischer Grenzflächen (SFB 762)

Hintergrund und Ziele

Schema der Materialkombination mit markiertem Interface

Bereits seit den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts beschäftigt sich die Wissenschaft damit verschiedene ferroische Eigenschaften miteinander zu kombinieren. Ferroische Eigenschaften sind zum Beispiel Ferromagnetismus und Ferroelektrizität. Der SFB 762 (Sonderforschungsbereich) beschäftigt sich dabei mit der Herstellung und Charakterisierung von oxidischen Hetero-strukturen, wobei deren magnetische, ferroelektrische, multiferroische, halbleitende sowie isolierende Eigenschaften von Interesse sind. Dabei sollen bewusst dünne Schichten von einem Material mit einer bestimmten Eigenschaft wie Ferromagnetismus auf einem anderen Material mit einer anderen Eigenschaft wie Ferroelektrizität aufgebracht werden. Bei den so dargestellten Proben ist die wechselseitige Beeinflussung der beiden zu untersuchen. Hierfür werden modernste Untersuchungsmethoden wie zum Beispiel SQUID (supraleitende Quanten-interferenzeinheit), MOKE (magnetooptischer Kerr-Effekt), XAS (Röntgenabsorptionsspektroskopie) sowie das daraus resultierende XMCD (magnetischer Röntgendichroismus) und AFM (Rasterkraftmikroskopie) genutzt. Teilweise finden diese Messungen auch an Synchrotron-strahlungsquellen wie dem BESSY II in Berlin statt.

letzte Änderung: 11.04.2016

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