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Aktuellste Pressemitteilung

Sind Edelgase gar nicht so edel? (26.06.2017)

Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es gelungen, entgegen allgemeiner chemischer Intuition, die Edelgase Krypton und Xenon in einer Gasphasenreaktion chemisch zu binden. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachjournals "Angewandte Chemie" vor. Das Gesamtprojekt stand unter Federführung der Universität Bremen. Beteiligt waren zudem Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) in Richland. 

Pressemitteilung vom 26.6.2017
Angew. Chem. Int. Ed. 56 7980-5 (2017)   cover
Angew. Chem. 129 8090-6 (2017)    Titelbild

Radiointerview bei Mephisto 97.6 (9.1.2017)

Der Nobelpreis 2016 für Chemie wurde für den Entwurf und die Herstellung molekularer Maschinen vergeben. Dr. Knut Asmis, Professor für physikalische Chemie, hat nun das Element Bor erforscht, das für diese Nanomaschinen sehr hilfreich sein kann.
Hier geht's zum Interview "Bausteine aus Atomen" bei  Radio Mephisto 9

Chemiker erzeugen molekulares Kugellager (3.1.2017)

Molekulare Stabilität setzt keine strukturelle Starrheit voraus. Wissenschaftlern am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, ein molekulares Kugellager nicht nur zu erzeugen, sondern auch dessen Beweglichkeit spektroskopisch nachzuweisen. Sie arbeiteten dabei zusammen mit Forschern des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und des Instituts für Optik und Atomare Physik der Technischen Universität Berlin. Ihre richtungsweisende Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Angewandte Chemie, International Edition" nachzulesen.

Hier geht's zur aktuellen Pressemitteilung zu unserem am 3. Januar 2017 erschienenen Artikel "Structure and Fluxionality of B13+ Probed by Infrared Photodissociation Spectroscopy" in Angewandte Chemie Int. Ed. (deutsche Version).

"Fingerabdruck" diffuser Protonen entschlüsselt (2.12.2016)

Der Grotthuß-Mechanismus, benannt nach dem Leipziger Naturwissenschaftler Freiherr Theodor von Grotthuß (1785-1822), erklärt qualitativ den Transport von elektrischen Ladungen in wässrigen Lösungen. Dieser spielt in alltäglichen biochemischen Prozessen, zum Beispiel der Signalübertragung in Proteinen, eine fundamentale Rolle. Doch die molekularen Details des Ladungstransports sind noch immer nicht abschließend geklärt. Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es nun erstmals gelungen, den spektroskopischen "Fingerabdruck" gelöster Protonen, die dem Ladungstransport zu Grunde liegen, experimentell zu entschlüsseln. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins "Science".

Hier geht's zur aktuellen Pressemitteilung und zum YouTube-Video zu unserem am 2. Dezember 2016 erschienenen Artikel "Spectroscopic snapshots of the proton-transfer mechanism in water" in Science.

YouTube Beitrag ""Fingerabdruck" diffuser Protonen entschlüsselt"(1.12.2016)

Harald Knorke und Knut Asmis erklären auf YouTube ihre bahnbrechenden Untersuchungen zum Grotthuß-Mechanismus, benannt nach dem Leipziger Naturwissenschaftler Freiherr Theodor von Grotthuß (1785-1822). Dieser erklärt qualitativ den Transport von elektrischen Ladungen in wässrigen Lösungen und spielt in alltäglichen biochemischen Prozessen, zum Beispiel der Signalübertragung in Proteinen, eine fundamentale Rolle.

Radiobericht bei SWR2 über Wilhelm Ostwald (12.10.2015)

Der SWR2 sendete Kurzinterviews mit Mitgliedern des AK Asmis im Rahmen eines 26 minütigen Beitrags über Wilhelm Ostwald und die physikalische Chemie "Vergeude keine Energie - verwerte sie!".

„CAS-PIFI-Professor-Award“ (08.06.2015)

Chinesische Akademie der Wissenschaften zeichnet Knut Asmis aus

Prof. Dr. Knut Asmis vom Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig erhält von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) den mit 6000 Euro dotierten "CAS-PIFI-Professor-Award". Der Preis wurde von der CAS ins Leben gerufen, um hochkarätigen ausländischen Wissenschaftlern Kooperationen mit Forschungsgruppen an CAS-Instituten in China zu ermöglichen. Dazu wird Asmis im August 2015 für einen Monat an das renommierte Dalian Institute of Chemical Physics im Nordosten Chinas reisen, um dort eine internationale Forschungskooperation ins Leben zu rufen. Er wird dort unter anderem Experimente mitplanen, die mithilfe der weltweit einzigartigen "Dalian Coherent Light Source" durchgeführt werden sollen.

FCI fördert Chemieausbildung an der Universität Leipzig (10.10.2014)

Am 8. Oktober erhielt die Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig die Fördermittelzusage zur Einrichtung eines interdisziplinären Nanotechnologie-Labors im Rahmen der Praktika der Chemiestudiengänge. Das geplante „nano-Science-Lab“ am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie wird zusätzlich mit rund 100´000 Euro aus Sondermitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gefördert. (vollständige Pressemitteilung)

Ziel des neuen nano-Science-Lab ist, den Studierenden der Studiengänge „Chemie“ und „Lehramt Chemie Staatsexamen“ möglichst gezielt, zentrale physikochemische Aspekte auf dem interdisziplinären Gebiet der Nanowissenschaften praxisnah zu vermitteln. Dabei setzen die Studierenden individuell maßgeschneiderte Rastersondenmikroskope zur Charakterisierung immobilisierter Moleküle, Molekülaggregate, Polymere und Nanopartikel auf Oberflächen ein. Mit Hilfe dieser bildgebenden Verfahren können so, auf sehr anschauliche Art und Weise (siehe Abb.), Zusammenhänge zwischen chemischer Zusammensetzung und Oberflächentopographie, einerseits, und den chemischen, elektrochemischen, elektronischen und magnetischen Eigenschaften der deponierten Proben, andererseits, vermittelt werden. Der Schwerpunkt des nano-Science-Lab liegt somit auf der Vermittlung eines molekularen Verständnisses makroskopischer Eigenschaften von Materie.

letzte Änderung: 29.06.2017

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