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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie

Die Physikalische Chemie in Leipzig ist stark verbunden mit dem Namen Wilhelm Ostwald, der zusammen mit Swante Arrhenius, Jacobus Henricus van’t Hoff und Walter Nernst das Forschungsgebiet der Physikalischen Chemie begründete. So entstand im Jahre 1871 der erste Lehrstuhl der Physikalischen Chemie mit Sitz in Leipzig. Im Jahre 1909 erhielt Wilhelm Ostwald den Nobelpreis für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der chemischen Gleichgewichte und der Katalyse. Derzeit konzentrieren sich die Forschungsgebiete des Instituts auf die fakultätsübergreifenden Schwerpunkte neue Materialien, Katalyse und nachhaltige Systeme.

Aktuelles

Ankündigung GDCh-Kolloquium
Am Donnerstag, den 1. Februar 2018 wird Frau Prof. Dr. Claudia Felser, Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, über ihre Forschungsarbeit sprechen. Die Veranstaltung findet voraussichtlich um 17:00 Uhr im Wislicenus-Hörsaal statt.

Workshop "Horizons in Cold Cluster Spectroscopy"
Vom 12.9.-15.9.2017 organisiert der AK Asmis den von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung geförderten Workshop "Horizons in Cold Cluster Spectroscopy" im Wilhelm-Ostwald Park in Großbothen.

Neues zweidimensionales COF
Zusammen mit Forschern aus Großbritannien, Japan und den USA gelang Wissenschaftlern aus der Arbeitsgruppe Prof. Heine die Synthese und Untersuchung eines neuartigen zweidimensionalen COF. Dessen Kohlenstoffatome sind alle sp2-hybridisiert und durchgehend konjugiert. Das neue Material ist ein Halbleiter und zeigt interessante magnetische Eigenschaften.
E. Jin et al., Science 357 (2017), 673-676
Pressemitteilung der Universität

Edelgase gar nicht so edel?
Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es gelungen, entgegen allgemeiner chemischer Intuition, die Edelgase Krypton und Xenon in einer Gasphasenreaktion chemisch an ein elektronenreiches Molekül zu binden. Zusammen mit Forschern des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory und den Universitäten Bremen und Wuppertal konnte mit Hilfe spektroskopischer und quantenchemischer Methoden die molekulare Ursache für dieses bemerkenswerte Reaktionsverhalten aufgeklärt werden. Die Forschungsergebnisse stellen die Leipziger Wissenschaftler nun in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachjournals „Angewandte Chemie, International Edition" vor.
Pressemitteilung der Universität
Warnecke et al., Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 7980 (englische Version)
Warnecke et al., Angew. Chem. 2017, 129, 8090 (deutsche Version)
Link zu den Seiten des AK Asmis

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letzte Änderung: 10.10.2017

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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
Linnéstr. 2
D-04103 Leipzig

Institutsdirektor

Prof. Dr. Knut R. Asmis

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Kontakt

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Sekretariat
K. Schleinitz
Linnéstr. 2
D-04103 Leipzig

Telefon: 0341 97-36500
Telefax: 0341 97-36399
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Dr. Matthias Kudra

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