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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie

Die Physikalische Chemie in Leipzig ist stark verbunden mit dem Namen Wilhelm Ostwald, der zusammen mit Swante Arrhenius, Jacobus Henricus van’t Hoff und Walter Nernst das Forschungsgebiet der Physikalischen Chemie begründete. So entstand im Jahre 1871 der erste Lehrstuhl der Physikalischen Chemie mit Sitz in Leipzig. Im Jahre 1909 erhielt Wilhelm Ostwald den Nobelpreis für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der chemischen Gleichgewichte und der Katalyse. Derzeit konzentrieren sich die Forschungsgebiete des Instituts auf die fakultätsübergreifenden Schwerpunkte neue Materialien, Katalyse und nachhaltige Systeme.

Aktuelles

Das Logo für den "March for Science" in Leipzig.

Am 22. April findet der "March for Science" statt, eine weltweite Demonstration für Wissenschaftlichkeit und den Zugang zu Forschungsergebnissen. Geplant ist, dass sich die Teilnehmer ab 13 Uhr am Naturkundemuseum (Lortzingstrasse 3) sammeln und ab 14 Uhr zum Augustusplatz ziehen. Dort wird es dann eine einstündige Kundgebung zu den Themen Impfgegnerschaft, Fake-News und Lage der Wissenschaft in der Türkei geben. Die Demonstration wird u.A. von der Universität Leipzig unterstützt.
Beitrag im Leipziger Universitätsmagazin LUMAG (nur hochschulöffentlich)
Pressemitteilung der Universität
Informationsseite bei marchforscience.de

Dr. Yu Jing - Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Dr. Yu Jing, Nachwuchswissenschaftlerin in der Gruppe von Prof. Thomas Heine, erhielt die begehrte Marie-Sklodovska-Curie-Forschungsförderung der Europäischen Union. Für eine Laufzeit von zwei Jahren wird Forschung an Covalent-Organic-Frameworks (COF) unterstützt. Diese Verbindungen könnten als Katalysatoren für die Gewinnung von Wasserstoff aus Wasser mithilfe von Sonnenlicht verwendet werden. Ziel der Forschung ist es nun, geeignete COFs zu finden und zu optimieren.
Pressemitteilung 073/2017 der Universität vom 30.3.2017

Die Herstellung reinen Deuteriums und die Entfernung von Tritium aus radioaktiven Abfällen sind die größten Herausforderungen bei der Trennung leichter Isotope. Bisherige Techniken sind jedoch sehr kostenintensiv und wenig effektiv. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Forschern des WOI stellt nun eine neuartige metallorganische Gerüstverbindung (MOF) mit Cu(I) als aktivem Zentrum vor. Diese kann Deuterium- und Tritiumgas aus einem Wasserstoffgemisch absorptiv abtrennen. Die Selektivität, mit der D2 und H2 getrennt werden können, ist bisher unerreicht.
I. Weinrauch et al., Nat. Commun. 8 (2017), 14496
Pressemitteilung der Universität

Wissenschaftlern am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie ist es erstmals gelungen, ein molekulares Kugellager nicht nur zu erzeugen, sondern auch dessen Beweglichkeit spektroskopisch nachzuweisen. (Artikel, deutsche Version, Pressemitteilung, Radio Mephisto 97.6-Interview).

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letzte Änderung: 18.04.2017

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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
Linnéstr. 2
D-04103 Leipzig

Institutsdirektor

Prof. Dr. Knut R. Asmis

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Kontakt

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Sekretariat
K. Schleinitz
Linnéstr. 2
D-04103 Leipzig

Telefon: 0341 97-36500
Telefax: 0341 97-36399
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