Pressemitteilungen

Pressemitteilung 196/2017 vom 18.08.2017

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

Zusammen mit Forschern aus Großbritannien, Japan und den USA gelang die Synthese und Untersuchung eines neuartigen zweidimensionalen COF. Dessen Kohlenstoffatome sind alle sp2-hybridisiert und durchgehend konjugiert. Das neue Material ist ein Halbleiter und zeigt interessante magnetische Eigenschaften.
E. Jin et al., Science 357 (2017), 673-676
Pressemitteilung der Universität

Pressemitteilung 155/2017 vom 26.06.2017

Edelgase gar nicht so edel?

Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es gelungen, entgegen allgemeiner chemischer Intuition, die Edelgase Krypton und Xenon in einer Gasphasenreaktion chemisch an ein elektronenreiches Molekül zu binden. Zusammen mit Forschern des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory und den Universitäten Bremen und Wuppertal konnte mit Hilfe spektroskopischer und quantenchemischer Methoden die molekulare Ursache für dieses bemerkenswerte Reaktionsverhalten aufgeklärt werden. Die Forschungsergebnisse stellen die Leipziger Wissenschaftler nun in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachjournals „Angewandte Chemie, International Edition" vor.
Pressemitteilung der Universität
Warnecke et al., Angew. Chem. Int. Ed. 2017, 56, 7980 (englische Version)
Warnecke et al., Angew. Chem. 2017, 129, 8090 (deutsche Version)
Link zu den Seiten des AK Asmis

Pressemitteilung 134/2017 vom 06.06.2017

Neues magnetisches Verhalten bei Dichalkogeniden mit Gruppe 5-Metallen gefunden

Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe ist es in Zusammenarbeit mit der SCM NV, Amsterdam, gelungen auf Grundlage erster Berechnungen vorauszusagen, dass sich die 1S-NbX2-Polytype mit Schwefel, Selen und Tellur als Chalkogenidkomponente anders verhält als alle anderen bekannten zweidimensionalen Dichalkogenide mit Übergangsmetallen aus Gruppe 5: Diese Materialien sind keine paramagnetischen Halbleiter mit indirekter Bandlücke, sondern trotz NbIV-Spezies diamagnetische, direkte Halbleitermaterialien. Sie zeichnen sich ebenso durch hohe Ladungsträgermobilität aus, sodass sie ein vielversprechendes Material für elektronische und optoelektronische Anwendungen darstellen. Es wird außerdem über erste Ergebnisse berichtet, denen zufolge sich das isoelektronische 1S-TaS2 ebenso verhält.
Y. Ma et al., Angew. Chem. Int. Ed. 56 (2017), 10214
Pressemitteilung der Universität

Pressemitteilung 048/2017 vom 01.03.2017

Ein Filter für schweren Wasserstoff

Die Herstellung reinen Deuteriums und die Entfernung von Tritium aus radioaktiven Abfällen sind die größten Herausforderungen bei der Trennung leichter Isotope. Bisherige Techniken sind jedoch sehr kostenintensiv und wenig effektiv. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Forschern des WOI stellt nun eine neuartige metallorganische Gerüstverbindung (MOF) mit Cu(I) als aktivem Zentrum vor. Diese kann Deuterium- und Tritiumgas aus einem Wasserstoffgemisch absorptiv abtrennen. Die Selektivität, mit der D2 und H2 getrennt werden können, ist bisher unerreicht.
I. Weinrauch et al., Nat. Commun. 8 (2017), 14496
Pressemitteilung der Universität

Pressemitteilung 034/2017 vom 10.02.2017

Zweidimensionales Wundermaterial könnte Computer noch schneller machen

Zweidimensionale Materialien sind wichtige Bausteine zur Entwicklung leistungsfähiger Nanoelektronik. Die Arbeitsgruppe um Prof. Thomas Heine stellte nun in Nano Letters Untersuchungen zu einem lange vergessenen 2D-Material vor: Germaniumphosphid (GeP3). Dieses wurde hinsichtlich seiner elektronischen Eigenschaften und möglicher Herstellungsweisen untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass GeP3 als Einzel- oder Doppelschicht eine kleine Bandlücke besitzt und sich daher wie ein Halbleiter verhält. Dies legt beispielsweise auch Anwendungen in der Photovoltaik nahe. Mehr

Pressemitteilung 001/2017 vom 03.01.2017

Chemiker erzeugen molekulares Kugellager

Wissenschaftlern am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, ein molekulares Kugellager nicht nur zu erzeugen, sondern auch dessen Beweglichkeit spektroskopisch nachzuweisen. Sie arbeiteten dabei zusammen mit Forschern des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und des Instituts für Optik und Atomare Physik der Technischen Universität Berlin. Ihre richtungsweisende Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Angewandte Chemie, International Edition" nachzulesen. Mehr

Pressemitteilung 320/2016 vom 02.12.2016

"Fingerabdruck" diffuser Protonen entschlüsselt
Veröffentlichung in "Science", Video auf YouTube-Kanal der Uni Leipzig

Wissenschaftler des Wilhelm-Ostwald-Instituts tragen zur Entschlüsselung des spektroskopischen "Fingerabdrucks" gelöster Protonen bei. Die Ergebnisse aus dem AK Asmis werden in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins "Science" zusammen mit einem Perspektivartikel von Prof. Xantheas präsentiert. Mehr bzw. YouTube-Beitrag

Pressemitteilung 201/2016 vom 04.08.2016

Chemiker Armin Meisel zum Ehrensenator der Universität Leipzig ernannt

Der emeritierte Chemie-Professor Dr. Armin Meisel ist zum Ehrensenator der Universität Leipzig ernannt worden. Nach einem Senatsbeschluss vom 12. Juli 2016 bekam er am Donnerstag 4.8.16 an seinem 90. Geburtstag vom Dekan der Fakultät für Chemie und Mineralogie, Prof. Dr. Detlev Belder, die Urkunde zur Verleihung der Ehrensenatorwürde. Damit wurden Meisels Verdienste um die Erhöhung des Ansehens der Universität gewürdigt. Er habe mit seinem herausragenden und beispielhaften Engagement Maßstäbe gesetzt, sagte Belder. Mehr

Pressemitteilung 064/2016 vom 10.03.2016

Moleküle und Nano-Objekte: Graduiertenschule präsentiert Forschung zu neuen Materialien

Aktuelle Forschungsthemen zur Entwicklung und zum Studium neuer Materialien sowie zu Prozessen der Selbstorganisation von Molekülen und Nano-Objekten wurden bei der Jahrestagung der Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects" (BuildMoNa) am 14. und 15. März 2016 präsentiert.  Mehr

Pressemitteilung 339/2015 vom 17.11.2015

Kieler Chemiker hält Wilhelm-Jost-Gedächtnisvorlesung 2015

Prof. Dr. Friedrich Temps, Inhaber des Lehrstuhls für Physikalische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hielt am Donnerstag, 19. November 2015, an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig die sogenannte "Jost-Lecture". Der Vortrag hatte den Titel "Ultraschnelle licht-induzierte Transformationen in molekularen Schaltern und DNA-Bausteinen". Mehr

Pressemitteilung 315/2014 vom 30.10.2014

Förderung für Chemieausbildung an der Universität Leipzig

Die Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig hat kürzlich die Fördermittelzusage zur Einrichtung eines interdisziplinären Nanotechnologie-Labors im Rahmen der Praktika der Chemiestudiengänge bekommen. Das geplante "nano-Science-Lab" am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie wird zusätzlich mit rund 100.000 Euro aus Sondermitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gefördert. Die begehrten FCI-Sondermittel von etwa 1,1 Millionen Euro wurden nach 2013 zum zweiten Mal ausgeschrieben und dienen gezielt zur Verbesserung der praktischen Chemikerausbildung an deutschen Universitäten. In diesem Jahr konnten sich die Antragsteller Prof. Dr. Knut Asmis und Dr. Manuela Reichelt mit Unterstützung des Dekanats erfolgreich unter 25 nationalen Bewerbern durchsetzen. Mehr

Pressemitteilung 253/2013 vom 30.08.2013

Renommierte Forscher der Theoretischen Chemie treffen sich bei Tagung in Leipzig

International renommierte Wissenschaftler auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie treffen sich vom 2. bis 6. September zu einer internationalen Tagung in der Fakultät für Chemie und Mineralogie an der Universität Leipzig. Dabei präsentieren Wissenschaftler zahlreicher Länder ihre Ergebnisse, die sie unter anderem mit der Car-Parrinello Molekulardynamik Methode (CPMD) erreicht haben - eine Art von Computersimulationen, mit deren Hilfe sehr präzise Untersuchungen chemischer Substanzen durchgeführt werden können. Mehr

Pressemitteilung 114/2013 vom 24.04.2013

Physiker und Chemiker erforschen die Erzeugung extremer UV-Strahlung an Nanostrukturen

Physiker der Universität Leipzig haben gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Göttingen eine Laserapparatur zur Erzeugung extrem kurzwelliger UV-Strahlung an Nanostrukturen im Labor entwickelt und damit einen wichtigen Schritt zur Erforschung extrem schneller oder sehr kleiner Objekte getan. "Die Erzeugung extrem kurzer UV-Strahlungsimpulse spielt sowohl für die Grundlagenforschung als auch für Anwendungen im Bereich der Lithographie eine besondere Rolle", sagte Prof. Dr. Bernd Abel, der Direktor des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig und der Chemischen Abteilung des Leibniz Institutes für Oberflächenmodifizierung (IOM). Die Forschungsergebnisse der Gruppe Abel in Leipzig und der Gruppe um Prof. Dr. Claus Ropers in Göttingen sind kürzlich bereits vorab in der Onlineausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature Physics" erschienen. Mehr

Pressemitteilung 007/2013 vom 14.01.2013

Forschen nach neuen Wegen der elektrochemischen und photochemischen Energieumwandlung

Eine neue Nachwuchsforschergruppe sucht seit Anfang Januar an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig nach neuen, innovativen Wegen zur elektrochemischen und photochemischen Energieumwandlung und -speicherung. Sie erhält etwa 650.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen. Mehr

letzte Änderung: 30.08.2017

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