Windows 10

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Generelles (Standardeinstellungen, Sicherheit und Datenpartition)

Installation
In einer Standardinstallation empfehle ich neben dem Office-Paket und Sophos-Antivirus noch folgende Programme zu installieren:
- Firefox (Als Standardbrowser anstelle von Edge oder IE)
- Adobe Reader (Als Standardprogramm zur Betrachtung von PDF-Dateien)
- cdburnerxp zum Brennen vaon CDs und DVDs
- VLC-Player (Da in Win 10 kein Multimediacenter enthalten ist)

Sicherheit
Da Win 10 ungefragt etliche Daten an Microsoft sendet empfehle ich die digitale Assistentin CORTANA dauerhaft zu deaktivieren und unter Einstellungen - Datenschutz alle Datenschutzoptionen für Position, Kamera, Mikrofon, Kamera, Kalender, Funkempfang aus zu schalten und unter Feedback und Diagnose bei
- Mein Feedback und Diagnose: Nie  und
- Sendet ihre Gerätedaten an Microsoft: Einfach
einzustellen. Achtung: Das muss für jeden Benutzer des Rechners wiederholt werden!

Extra Datenpartition

Ausserdem empfehle ich für alle Benutzer des Rechners eine extra Datenpartition D: einzurichten. (Standardmäßig landen alle Daten unter C:\Benutzer). Dazu verkleinert man unter Systemsteuerung – System und Sicherheit – Verwaltung – Datenträgerverwaltung evt. die Systempartition z.B. um die Hälfte. Dann legt man unter D: für den Benutzer die Ordner Desktop, Downloads, Dokumente, Bilder, Musik, Videos und Anwendungsdaten an. Nun klickt man auf dem Desktop in der linken oberen Ecke auf das Symbol des Nutzers und verschiebt die Ordner z.B. nach D:\Bilder, .... (Mit der rechten Maustaste klickt man dazu auf die einzelnen Ordner, z.B. Bilder und wählt Eigenschaften und Pfad. Dort gibt man den neuen Pfad, z.B. D:\Bilder an und klickt auf Verschieben.)

Produkt-Keys auslesen

Das Tool "Magical Jelly Bean Keyfinder" liest Ihnen Ihre eigenen Lizenz-Schlüssel von Windows und anderer Software aus. Diese Lizenzschlüssel sind für die korrekte Installation von Windows und anderen Programmen notwendig. Neben den Windows-Betriebssystemen erkennt "Magical Jelly Bean Keyfinder" auch Office und andere Software.

Laufwerkbuchstaben mit DISKPART anpassen

Ist ein neuer HP-Rechner ist mit einer SSD als Laufwerk C:\ augerüstet; das Laufwerk (Buchstabe) D:\ ist unverständlicherweise der Recovery-Partition zugeordnet, die Harddisk (1 TB) dem Laufwerkbuchstaben E:\. Die Recovery-Partition ist vom Typ OEM-Partition und kann deshalb über die Computerverwaltung nicht angepasst werden; d.h. der Laufwerkbuchstabe ist über die Systemsteuerung nicht veränderbar.

Lösung
Man benutzt das Kommandozeilen-Tool Diskpart, das über die Eingabeaufforderung gestartet wird:
> diskpart (als Administrator ausführen)
list disk ( > passenden Datenträger in der Liste suchen),
z.B. list disk 0 list volumes select volume ( > volume auswählen),
z.B. select volume 6
remove letter=D (> Laufwerkbuchstaben entfernen)

Robustes Datenkopieren mit robocopy

(Quelle: http://aufschnur.de/batch-backup-script-verzeichnisse-synchronisieren/)
Mit einem kleinen Batch-Script und dem windowseigenen Kopiertool robocopy lässt sich ganz einfach eine Verzeichnissynchronisation ausführen. Ideal für ein Backup, z.B. zur Sicherung der eigenen Dateien auf eine externe Festplatte:

SET quelle=C:\Users\maier\Documents
SET ziel=G:\Backup
robocopy %quelle% %ziel% /MIR /R:3 /W:20

Das Script kopiert sämtliche Dateieigenschaften inklusive NTFS Sicherheitsflags, will man das nicht fügt man den Parameter /COPY:DAT ein.

Win10 nach Viren und Malware durchsuchen mit UBUNTU

Mit Linux Live USB bastelt man sich einen bootbaren UBUNTU-Stick (getestet mit Ubuntu 16.04 LTS 64-Bit). Man bootet von dem Stick, wählt dabei die Option
>>Try Ubuntu without Installation
und stellt die Netzwerkverbindung her. Alles weitere geschieht über das Terminal. (Achtung englische Tastatur: - = ß und / = -)

Zunächst wird die Ubuntu-Version aktualisiert:
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get upgrade

Dann installiert man den Virenscanner clamav (ohne grafische Benutzeroberfläche):
$ sudo apt-get install clamav

Dann muss die clamav-Datenbank aktualisiert werden. Dazu muss vorher der clamav-Dienst gestoppt und anschließend wieder gestartet werden: (Die Aktualisierung der Datenbank dauert ca. 30 Minuten)
$ sudo /etc/init.d/clamav-freshclam stop
$ sudo freshclam
$ sudo /etc/init.d/clamav-freshclam start

Nun ermittelt man, wo die Windows-Partitionen unter Ubuntu eingehängt sind, zumeist unter /media/ubuntu. Da findet man z.B. die Windows-Partitionen System und Daten. Nun kann man die Partitionen mit clamscan rekursiv (Option –r) analysieren, wobei nur infizierte Dateien (Option –i) ausgegeben werden:
$ sudo clamscan –i –r /media/ubuntu/System
$ sudo clamscan –i –r /media/ubuntu/Daten

letzte Änderung: 23.03.2017