Press Releases

"Citation for Chemical Breakthrough Award"

Wilhelm-Ostwald-Institute receives ACS Division of the History of Chemistry's "Citation for Chemical Breakthrough Award" 

As part of the annual anniversary colloquium "Chemistry Anniversaries in Leipzig" on November 2nd (14:30 - 16:30) the Wilhelm-Ostwald-Institute received the "2018 Citation for Chemical Breakthrough Award" of the American Chemical Society (Division of the History of Chemistry) for the publication “Über die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Inversion von Rohrzucker durch Säuren” (Z. Phys. Chem. 1889, 4, 226-248) by Svante Arrhenius, which he submitted from Leipzig while he was working as a postdoc with Wilhelm Ostwald. More

Press release 275/2018 from 26/10/2018

Nanotechnologie verstehen (Press release 2018/086 from 05/04/2018)

Nanotechnologie verstehen - Schüler experimentieren an der Universität Leipzig

Die Themen Nano und Nanotechnologie finden im Chemieunterricht Sachsens trotz der hohen Alltagsrelevanz außer in der Bionik bisher in der Regel keinen Platz. Eine Kooperation zwischen dem Institut für Didaktik der Chemie und dem Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische Chemie der Universität Leipzig schafft Abhilfe und gewährt interessierten Schülern einen vertieften Einblick in diese Thematik.

Sind Edelgase gar nicht so edel? (Press release from 26/06/2017)

Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es gelungen, entgegen allgemeiner chemischer Intuition, die Edelgase Krypton und Xenon in einer Gasphasenreaktion chemisch zu binden. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des angesehenen Fachjournals "Angewandte Chemie" vor. Das Gesamtprojekt stand unter Federführung der Universität Bremen. Beteiligt waren zudem Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und des US-amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) in Richland. 

Press release from 26/06/2017
Angew. Chem. Int. Ed. 56 7980-5 (2017)   cover
Angew. Chem. 129 8090-6 (2017)    Titelbild

Radio interview with Mephisto 97.6 (9.1.2017)

The Nobel Prize 2016 in Chemistry was awarded for the design and synthesis of molecular machines. Dr. Knut Asmis, professor for Physical Chemistry, recently studied clusters composed of the element boron, whose properties may prove useful in the construction of novel nanomachines.

"Bausteine aus Atomen" on  Radio Mephisto 9

Chemists create a molecular ball bearing (3.1.2017)

Molekulare Stabilität setzt keine strukturelle Starrheit voraus. Wissenschaftlern am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, ein molekulares Kugellager nicht nur zu erzeugen, sondern auch dessen Beweglichkeit spektroskopisch nachzuweisen. Sie arbeiteten dabei zusammen mit Forschern des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft und des Instituts für Optik und Atomare Physik der Technischen Universität Berlin. Ihre richtungsweisende Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Angewandte Chemie, International Edition" nachzulesen.

Hier geht's zur aktuellen Pressemitteilung zu unserem am 3. Januar 2017 erschienenen Artikel "Structure and Fluxionality of B13+ Probed by Infrared Photodissociation Spectroscopy" in Angewandte Chemie Int. Ed. (deutsche Version).

Fingerprint of Diffuse Protons Decoded

Der Grotthuß-Mechanismus, benannt nach dem Leipziger Naturwissenschaftler Freiherr Theodor von Grotthuß (1785-1822), erklärt qualitativ den Transport von elektrischen Ladungen in wässrigen Lösungen. Dieser spielt in alltäglichen biochemischen Prozessen, zum Beispiel der Signalübertragung in Proteinen, eine fundamentale Rolle. Doch die molekularen Details des Ladungstransports sind noch immer nicht abschließend geklärt. Wissenschaftlern des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig ist es nun erstmals gelungen, den spektroskopischen "Fingerabdruck" gelöster Protonen, die dem Ladungstransport zu Grunde liegen, experimentell zu entschlüsseln. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins "Science".

Hier geht's zur aktuellen Pressemitteilung und zum YouTube-Video zu unserem am 2. Dezember 2016 erschienenen Artikel "Spectroscopic snapshots of the proton-transfer mechanism in water" in Science.

Spectroscopic Fingerprint of Diffuse Protons Decoded on YouTube (1.12.2016)

Harald Knorke und Knut Asmis erklären auf YouTube ihre bahnbrechenden Untersuchungen zum Grotthuß-Mechanismus, benannt nach dem Leipziger Naturwissenschaftler Freiherr Theodor von Grotthuß (1785-1822). Dieser erklärt qualitativ den Transport von elektrischen Ladungen in wässrigen Lösungen und spielt in alltäglichen biochemischen Prozessen, zum Beispiel der Signalübertragung in Proteinen, eine fundamentale Rolle.

Radio Broadcast on SWR2 about Wilhelm Ostwald (12.10.2015)

Der SWR2 sendete Kurzinterviews mit Mitgliedern des AK Asmis im Rahmen eines 26 minütigen Beitrags über Wilhelm Ostwald und die physikalische Chemie "Vergeude keine Energie - verwerte sie!".

„CAS-PIFI-Professor-Award“ (08.06.2015)

Chinesische Akademie der Wissenschaften zeichnet Knut Asmis aus

Prof. Dr. Knut Asmis vom Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig erhält von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) den mit 6000 Euro dotierten "CAS-PIFI-Professor-Award". Der Preis wurde von der CAS ins Leben gerufen, um hochkarätigen ausländischen Wissenschaftlern Kooperationen mit Forschungsgruppen an CAS-Instituten in China zu ermöglichen. Dazu wird Asmis im August 2015 für einen Monat an das renommierte Dalian Institute of Chemical Physics im Nordosten Chinas reisen, um dort eine internationale Forschungskooperation ins Leben zu rufen. Er wird dort unter anderem Experimente mitplanen, die mithilfe der weltweit einzigartigen "Dalian Coherent Light Source" durchgeführt werden sollen.

FCI Funds Chemistry Education at the University of Leipzig (10.10.2014)

Am 8. Oktober erhielt die Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig die Fördermittelzusage zur Einrichtung eines interdisziplinären Nanotechnologie-Labors im Rahmen der Praktika der Chemiestudiengänge. Das geplante „nano-Science-Lab“ am Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie wird zusätzlich mit rund 100´000 Euro aus Sondermitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gefördert. (vollständige Pressemitteilung)

Ziel des neuen nano-Science-Lab ist, den Studierenden der Studiengänge „Chemie“ und „Lehramt Chemie Staatsexamen“ möglichst gezielt, zentrale physikochemische Aspekte auf dem interdisziplinären Gebiet der Nanowissenschaften praxisnah zu vermitteln. Dabei setzen die Studierenden individuell maßgeschneiderte Rastersondenmikroskope zur Charakterisierung immobilisierter Moleküle, Molekülaggregate, Polymere und Nanopartikel auf Oberflächen ein. Mit Hilfe dieser bildgebenden Verfahren können so, auf sehr anschauliche Art und Weise (siehe Abb.), Zusammenhänge zwischen chemischer Zusammensetzung und Oberflächentopographie, einerseits, und den chemischen, elektrochemischen, elektronischen und magnetischen Eigenschaften der deponierten Proben, andererseits, vermittelt werden. Der Schwerpunkt des nano-Science-Lab liegt somit auf der Vermittlung eines molekularen Verständnisses makroskopischer Eigenschaften von Materie.

last modified: 09.04.2019

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